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KONTO/KREDIT/GELDANLAGE

Gute Gründe für ein Geschäftskonto:
Banken sehen Selbständige und Freiberufler, die ein privates Girokonto geschäftlich nutzen, nicht gern. Der Kunde wird als "Businesskunde" betrachtet und damit als potentiell zahlungspflichtiger Geschäftspartner. Manche Banken kündigen das Girokonto sogar, wenn sie eine geschäftliche Nutzung vermuten. Es gelten andere Regeln im Geschäftsverkehr mit Endverbrauchern als mit Firmenkunden. Zudem fehlen bei "nicht abhängig Beschäftigten" - gerade in der Startphase - regelmäßige, sichere Zahlungseingänge. Das hat auch Auswirkungen auf die Gewährung eines Dispositionskredites. Bekommen Gehaltsempfänger ohne weiteres nach entsprechendem Antrag oder sogar automatisch nach 3 Zahlungseingängen einen stattlichen Dispokredit eingeräumt, schauen Selbständige meist in die Röhre. Bei einem Geschäftskonto kann aber ein Kontokorrentkredit mit der Bank vereinbart werden. Das ist eine Art Dispo für Unternehmen, um kurzfristig Investitionen tätigen oder eine Warenlieferung vorstrecken zu können.
Benötigen also alle Selbständigen ein Geschäftskonto?
Wer lediglich im Nebenberuf einige Sachen bei ebay versteigert, wird nicht sofort ein Geschäftskonto eröffnen müssen. Auch viele Freiberufler und Künstler trennen nicht zwischen privat und geschäftlich. Wer aber darüber hinaus oft Zahlungsverkehr mit Kunden und Lieferanten pflegt, sollte sich ein Geschäftskonto einrichten. Für jede juristische Person (also eine GmbH, eine KG, GbR etc.) ist das Geschäftskonto ohnehin ein Muss.
Ein wichtiger Punkt ist die Pflicht zur Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Wer ein Gewerbe betreibt, muss seine das Geschäft betreffenden Dokumente 10 Jahre lang verfügbar halten. Dazu zählen auch die Kontoauszüge. Ob das Finanzamt (in Form des Betriebsprüfers) auch Online-Kontoauszüge anerkennt, klärt man am besten direkt mit seinem Finanzbeamten. Auf der sicheren Seite ist man mit einem Geschäftskonto bei einer Filialbank. Die am Auszugsdrucker erstellten Belege sind rechtssicher.

Kredite für Selbstständige unterscheiden sich von anderen Privatkrediten. Ihr hervorstechendes Merkmal ist, dass sie nur unter strengeren Voraussetzungen bewilligt werden. Der Grund hierfür liegt darin, dass Selbständige, anders als Angestellte, kein Gehalt beziehen und damit keine gesicherten Einkünfte vorweisen können. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist die Abhängigkeit von Kunden – geraten diese in Zahlungsrückstand, bekommen die Selbständigen häufig selbst Probleme, ihren Kreditverpflichtungen nachzukommen. Wird ihnen doch ein Ratenkredit bewilligt, hat dieser im Vergleich oft eine kürzere Maximallaufzeit.
Ein Kredit für Selbständige ist ohne Schufaauskunft – anders als bei anderen Privatpersonen – kaum möglich. Die Informationen der Auskunftsstelle sind neben dem regelmäßigen Einkommen für die Darlehensgeber die einzige Art von Garantie für die Kreditwürdigkeit. Aus diesem Grund können Selbständige einen Kredit ohne Schufa in der Regel nur von privat erhalten, da hier häufig auch persönliche und soziale Motive eine Rolle spielen.
Eine weitere Alternative ist ein Kredit trotz Schufa, der von manchen Anbietern vergeben wird. Diese entscheiden dann vorrangig auf Basis der wirtschaftlichen Gesamtsituation, ob sie in speziellen Fällen Kredite für Selbständige gewähren.
Ob  Onlinekredite oder Produkte von der Filialbank: In einer Hinsicht unterscheidet sich der Kredit für Selbständige nicht von einem regulären Darlehen: Angebote müssen gut verglichen werden, wobei der  Kreditzins eines der wichtigsten Merkmale ist. Den besten Überblick verschafft ein  Kreditrechner.

Geldanlage:
Unternehmer und Selbständige zahlen in der Regel nicht in die staatliche Rentenkasse ein. Sie sollten sich daher der dringenden Notwendigkeit der richtigen privaten Vorsorge und Geldanlage bewusst sein. Meist ist die Zeit knapp und die Führung des eigenen Unternehmens beansprucht die gesamten Kräfte und Ressourcen. Das darf aber nicht als Entschuldigung für die Missachtung dieses existenziellen Themas dienen. Wenn man bereits einige Jahre lang selbständig ist, sollte man seine private Altersvorsorge und Geldanlage unbedingt weitgehend geregelt haben. Die „Baustelle“ Geldanlage und Altersvorsorge von Jahr zu Jahr aufzuschieben ist nicht zuletzt auch deshalb so kritisch, da dann nicht die volle Kraft des Zinseszinses für den Sparer arbeiten kann. Dieser entfaltet seine Kraft vor allem über sehr lange Spar-Zeiträume. Je früher gerade junge Selbständige – auch mit relativ kleinen Summen – damit beginnen, umso vorteilhafter für sie.


 
 
 
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